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Härtestabilisierung



Wasser verändert beim Erhitzen oder bei Verdunstungsprozessen sein natürliches Kalk-Kohlensäure-Gleichgewicht und reagiert mit der Abscheidung seiner gelösten Härtebildner Calcium- und Magnesium-Hydrogencarbonat als festem, kristallinen Kalk (Stein), der sich auf Oberflächen als Ablagerung festsetzt, Wärmeübergänge verschlechtert, Rohrleitungen verengt oder ganz versetzen kann.

Spezielle Chemikalienzusätze, so genannte Sequestriermittel, verhindern das Kristallwachstum und sorgen dafür, dass ausgefallene Härtebildner sich nicht mehr auf Oberflächen festsetzen können, sondern als fein dispergierte, amorphe Partikel in Schwebe gehalten werden. Diesen Effekt können Sequestriermittel in sehr geringen Konzentrationen bewirken, sodass ihr Einsatz äußerst ökonomisch und abwasserschonend ist.

Die meisten Härtestabilisatoren auf der Basis von Sequestriermitteln haben gleichzeitig korrosionsmindernde Wirkung, sodass Stähle, Weißblech und auch Aluminium vor Korrosion oder vor Anlauffarben (sog. Brunnenschwärze) geschützt werden.

Bei allen WEICOGARD®-Produkten wird auf den Einsatz von Zink-Ionen, die den korrosionsschützenden Effekt der Sequestriermittel verstärken können, aus ökologischen und abwasserrechtlichen Gründen verzichtet.

Produkttabelle

 

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